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Kloster Glindfeld

Glindfeld bei Medebach im Sauerland.

1152 gründeten tüchtige Augustinerinnen eine Abtei in Küstelberg. 1297 verlegten die Schwestern ihr Kloster nach Glindfeld, das „gelinde Feld“, weil sie das Klima auf dem Berg dazu zwang. 1501 übergaben sie ihren Stift an den Kreuzbrüderorden – die raue Natur verlangte Manneskraft.
 
Die Mönche führten das Kloster Glindfeld zu seiner kulturellen wie wirtschaftlichen Blüte. Während der Gegenreformation stützten sie das ferne, katholische Kurköln gegen das nahe, protestantische Waldeck, denn sie hielten die Dörfer der Umgebung fest im katholischen Glauben. 1803 wurde im Rahmen der Säkularisation die Auflösung des Klosters beschlossen, und das Gebäude wurde fast bis ins Jahr 2000 als Forstamt benutzt.
 
In der Zwischenzeit ist es von einem privaten Investor gekauft worden. Im ehemaligen Konventgebäude bzw. in den darunter liegenden mittelalterlichen Gewölben finden hin und wieder Konzerte und Ausstellungen statt.